Falten, bedingt durch Advanced Glycation Endproducts (A. G. E.)

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sind genetisch zu einem verringerten Schutz gegen Glykation vorbestimmt.

Wie die meisten Menschen haben auch Sie sicherlich noch nie von Glykation gehört. Glykation hat Auswirkungen auf die Kollagen- und Elastinfasern und wird als eine der Hauptursachen für beschleunigte Hautalterung angesehen.

Glykation wird stark mit beschleunigter Hautalterung in Verbindung gebracht und ist die Ursache dafür, dass Kollagen- und Elastinfasern ihre Fähigkeit verlieren, normal zu funktionieren.

Wenn Glukose nicht richtig abgebaut wird, kann sie sich an die Kollagen- und Elastinfasern Ihrer Haut binden und abnorme chemische Brücken bilden, die Gewebeschäden verursachen.

Dieser Prozess, auch Glykation genannt, verursacht, dass Ihre Haut steif wird und an Elastizität verliert.

Unsere gentischen Veranlagungen spielen eine große Rolle dabei, den Glukosespiegel zu beinflussen. Veränderungen in dieser genetischen Kategorie können die Fähigkeit Ihres Körpers, einen normalen Blutzuckerspiegel beizubehalten, verändern sowie in den Energiestoffwechsel eingreifen; beide Veränderungen führen zu Glykation. Glukose ist der Zucker, den der Körper als Hauptkraftstoffquelle benutzt.

Glykation beeinträchtigt auch die Regenerationsfähigkeit Ihrer Haut, was zu Hautschlaffheit, Rissen, Verdünnung der Haut, Rötungen und der Unfähigkeit zur Selbstheilung führt.

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Bekommen Sie ein besseres Verständnis über den SkinDNA™ Gentest

Wissenschaftlicher Hintergrund

Glykation wird als Karamelisierung der Haut von innen heraus beschrieben. Die hautschädigenden Folgen von Glykation verursachen Falten, Trockenheit (Eczema), Hautschlaffheit sowie Akne und Rosacea.

Advanced Glycation End Products (AGEs) sind das Ergebnis eines glukosegesteuerten Prozesses, der Glykation genannt wird. Glykation tritt auf, wenn überschüssige Glukosemoleküle im Körper sich mit den Kollagen- und Elastinfasern der Haut verbinden. Durch die Vernetzung können chemische Brücken zwischen diesen Proteinen entstehen. Von Glykation betroffene Kollagenfasern können starr und weniger elastisch werden und weisen eine verminderte Regenerationsfähigkeit auf, die zu Schäden wie Schlaffheit, Rissbildung und Verdünnung der Haut führen kann.

junge_hautBei junger Haut ähnelt die Struktur der epidermalen Junktionszone einer Bergkette, die dabei hilft, die Epidermis mit der Dermis zu verbinden, und dadurch ein Geflecht von unterstützenden Kollagenfasern bildet.

alternde_hautWährend des Hautalterungsprozesses verlieren diese unterstützenden Fasern, die für das Aussehen und die Beschaffenheit Ihrer Haut verantwortlich sind, als Folge der Glykation ihr unterstützendes Geflecht.

Die Gene, die Ihre Faltenbildung (AGEs) verursachen, spielen eine Schlüsselrolle bei der Glykation der Haut. Sie steuern den Glukosespiegel in der extrazellulären Flüssigkeit und sind verantwortlich für die Energieaufnahme- und die Abgabe. Veränderungen dieser Gene können die Funktionsfähigkeit des normalen Blutzuckerspiegels und des Energiestoffwechsels beeinflussen. Obwohl Glukose ein wichtiger zellularer Brennstoff ist, kann er, wenn er nicht vollständig durch den Körper umgewandelt wird, Glykation hervorrufen, die zur Faltenbildung, Hauttrockenheit und Hautschlaffheit führt.

Genetische Marker,
die der SkinDNA™-Test
in dieser Kategorie testet

  • Gentabelle

    SkinDNA ™ Gen Bezeichner Genotype Beschreibung
    s400976/

    Glykation Störung
    AA Verantwortlich für die Kontrolle des Blut(Serum)glukosespiegels, Energieaufnahme und -abgabe. Glukose ist ein wichtiger Energielieferant der Zellen. Wird sie nicht richtig verstoffwechselt, kann Glykation entstehen.

    Chromosomlokalisierung: 1q31

Sie kennen die Bedeutung einiger Worte nicht?

Unser Glossar hilft Ihnen.

Glossar

  • Kollagen

    Kollagen ist das Hauptstrukturprotein, das die Haut zusammenhält.
    Kollagen ist nur eines von zehntausenden verschiedenen Proteinen im Körper, aber das am häufigsten vorkommende.

    Tatsächlich macht Kollagen mehr als ein Drittel der Trockenmasse aller Proteine im Körper und ca. 75 % der Proteine in der Haut aus.

  • Elastin

    Elastin ist ein Protein, das im elastischen Bindegewebe vorkommt.

    Elastin hilft der Haut, ihre Dehnbarkeit und Straffheit zu bewahren, indem es eine Bounce-Back-Reaktion (Rückfederung) ermöglicht, wenn die Haut gezogen oder gekniffen wird.

    Wenn genug Elastin in der Haut vorhanden ist, bedeutet dies, dass die Haut nach einem Ziehen oder Kneifen zu ihrer normalen Form zurückfindet.

    Es hilft auch dabei, die Haut glatt zu halten, z. B. wenn sie sich bei normalen Aktivitäten wie Muskelanspannung oder dem Öffnen und Schließen des Mundes beim Essen oder Sprechen dehnt.

  • Glukose

    Glukose
    Glukose ist die wichtigste Quelle des Körpers, um Energie herzustellen. Glukose ist eine Zuckerart, die durch die Verdauung von Kohlenhydraten entsteht und leicht in Energie umgewandelt werden kann.
    Aber Glukose hat auch ihre Schattenseiten. Wenn sie nicht richtig verstoffwechselt wird, kann Glukose sich an Proteine binden und abnormale chemische Brücken bilden , die zunehmend die Gewebeelastizität schädigen und die Proteine an ihrer Funktionsausübung hindern. Dieser Vorgang wird als Glykation bezeichnet.

  • Glykation

    Glykation tritt auf, wenn überschüssige Glukosemoleküle im Körper sich mit den Kollagen- und Elastinfasern der Haut verbinden.
    Diese Vernetzung kann chemische Brücken zwischen diesen Proteinen bilden. Glykierte Fasern können starr und weniger elastisch werden und haben eine verminderte Regenerationsfähigkeit. Dies kann zu Schäden wie Schlaffheit, Rissen und zur Verdünnung der Haut führen.